Letzte Meldungen

Aufgrund des Winterwetters ist der Betrieb am Flughafen Wien in Schwechat heute vorübergehend eingestellt worden. „Aus derzeitiger Sicht sollen ab 9.00 Uhr wieder einzelne Starts möglich sein, ab 10.00 Uhr auch wieder Landungen. Es ist aber weiterhin mit Verzögerungen zu rechnen“, teilte Airport-Sprecher Peter Kleemann mit.

„Wir empfehlen Reisenden, sich bei ihren Fluglinien über den Status ihrer gebuchten Flüge zu informieren“, sagte Kleemann. Wenn Verbindungen abgesagt wurden, „ersuchen wir Passagiere, nicht zum Airport zu kommen“. Ankommende Flüge wurden zu anderen Airports umgeleitet.

Die Wiener Außenring Autobahn (A21) wurde auf gesamter Strecke in beiden Richtungen gesperrt. Ausweichen war nur großräumig möglich. Auf der Westautobahn (A1) in Niederösterreich kam es zu mehreren Unfällen und abschnittsweisen Sperren.

Der mit der Serie „Grey’s Anatomy“ bekanntgewordene US-Schauspieler Eric Dane ist laut übereinstimmenden Medienberichten gestorben. Erst im April 2025 hatte der Schauspieler mitgeteilt, an der unheilbaren Krankheit ALS erkrankt zu sein. Er wurde 53 Jahre alt.

„Er verbrachte seine letzten Tage im Kreise enger Freunde, seiner geliebten Ehefrau und seiner beiden wundervollen Töchter Billie und Georgia, die sein Ein und Alles waren“, teilte seine Sprecherin, Melissa Bank, mit.

Die „New York Times“ als auch die „Washington Post“ zitierten eine Mitteilung von der Sprecherin Danes. Dane erlangte mit seiner Rolle in der Krankenhaus-Serie „Grey’s Anatomy“ weltweite Berühmtheit. Er spielte den Chirurgen und Frauenschwarm Dr. Mark Sloan – auch „McSteamy“ genannt.

Auch in mehreren Spielfilmen

Nach sechs Jahren „Grey’s Anatomy“ übernahm er in der Endzeit-Serie „The Last Ship“ die Hauptrolle eines Navy-Captains. Ab 2019 stand er für die HBO-Produktion „Euphoria“ vor der Kamera.

Dane wirkte auch in mehreren Spielfilmen mit, darunter „X-Men: Der letzte Widerstand“, „Marley & Ich“, „Valentinstag“ oder „Bad Boys: Ride or Die“. Krankheitsbedingt nahm seine Karriere ein plötzliches Ende.

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Aufgrund des Winterwetters ist der Betrieb am Flughafen Wien in Schwechat heute vorübergehend eingestellt worden. „Aus derzeitiger Sicht sollen ab 9.00 Uhr wieder einzelne Starts möglich sein, ab 10.00 Uhr auch wieder Landungen. Es ist aber weiterhin mit Verzögerungen zu rechnen“, teilte Airport-Sprecher Peter Kleemann mit.

„Wir empfehlen Reisenden, sich bei ihren Fluglinien über den Status ihrer gebuchten Flüge zu informieren“, sagte Kleemann. Wenn Verbindungen abgesagt wurden, „ersuchen wir Passagiere, nicht zum Airport zu kommen“. Ankommende Flüge wurden zu anderen Airports umgeleitet.

Die Wiener Außenring Autobahn (A21) wurde auf gesamter Strecke in beiden Richtungen gesperrt. Ausweichen war nur großräumig möglich. Auf der Westautobahn (A1) in Niederösterreich kam es zu mehreren Unfällen und abschnittsweisen Sperren.

Der mit der Serie „Grey’s Anatomy“ bekanntgewordene US-Schauspieler Eric Dane ist laut übereinstimmenden Medienberichten gestorben. Erst im April 2025 hatte der Schauspieler mitgeteilt, an der unheilbaren Krankheit ALS erkrankt zu sein. Er wurde 53 Jahre alt.

„Er verbrachte seine letzten Tage im Kreise enger Freunde, seiner geliebten Ehefrau und seiner beiden wundervollen Töchter Billie und Georgia, die sein Ein und Alles waren“, teilte seine Sprecherin, Melissa Bank, mit.

Die „New York Times“ als auch die „Washington Post“ zitierten eine Mitteilung von der Sprecherin Danes. Dane erlangte mit seiner Rolle in der Krankenhaus-Serie „Grey’s Anatomy“ weltweite Berühmtheit. Er spielte den Chirurgen und Frauenschwarm Dr. Mark Sloan – auch „McSteamy“ genannt.

Auch in mehreren Spielfilmen

Nach sechs Jahren „Grey’s Anatomy“ übernahm er in der Endzeit-Serie „The Last Ship“ die Hauptrolle eines Navy-Captains. Ab 2019 stand er für die HBO-Produktion „Euphoria“ vor der Kamera.

Dane wirkte auch in mehreren Spielfilmen mit, darunter „X-Men: Der letzte Widerstand“, „Marley & Ich“, „Valentinstag“ oder „Bad Boys: Ride or Die“. Krankheitsbedingt nahm seine Karriere ein plötzliches Ende.

Ausland

In der Türkei ist ein Korrespondent der Deutschen Welle (DW) wegen des Vorwurfs der „Präsidentenbeleidigung“ und der „Verbreitung irreführender Informationen“ festgenommen worden.

Der Journalist Alican Uludag sei in der Hauptstadt Ankara aufgrund von Inhalten, die er über den Onlinedienst X verbreitet habe, in Gewahrsam genommen worden, erklärte die Staatsanwaltschaft in Istanbul gestern. Bereits am Freitag soll er dem Haftrichter vorgeführt werden.

Wie die Deutsche Welle erklärte, beziehen sich die Vorwürfe auf einen X-Beitrag, den Uludag vor etwa eineinhalb Jahren abgesetzt hatte. Darin habe er sich kritisch über Maßnahmen der türkischen Regierung geäußert, die mögliche Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) freigelassen habe. Der Regierung habe er Korruption vorgeworfen.

DW-Intendantin spricht von Einschüchterung

Die Intendantin der Deutschen Welle, Barbara Massing, erklärte: „Der Vorwurf gegen unseren Kollegen ist haltlos.“ Uludag sei „ein bekannter Investigativjournalist, der unter anderem zu Korruption recherchiert, sehr gut vernetzt ist und Zugang zu wichtigen Quellen hat“. Damit könne er „der Regierung – in ihren Augen – gefährlich werden“.

„Dass ein Journalist wie ein Schwerverbrecher von 30 Polizisten abgeführt und direkt nach Istanbul gebracht wird, dient der gezielten Einschüchterung und zeigt, wie massiv die Regierung Pressefreiheit unterdrückt“, erklärte die Intendantin. „Unser Kollege muss umgehend freigelassen werden.“

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) bezeichnete die Festnahme Uludags als „Teil der gerichtlichen Schikanen gegen seriöse Journalisten“ in der Türkei. Uludag könnte „mit seinen Recherchen die Regierenden verärgert haben“, erklärte RSF-Vertreter Erol Önderoglu.

In Polen hat der nationalkonservative Präsident Karol Nawrocki gestern mit seinem Veto ein Gesetz der Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk gestoppt, das die Unabhängigkeit des nationalen Justizrats (KRS) wiederherstellen sollte.

Das Gesetz sei „klar verfassungswidrig“ und könne „genutzt werden, um Richterinnen und Richter auszuschließen, vor denen die derzeitige Regierung sich fürchtet“, erklärte Nawrocki.

Die bis 2023 regierende nationalkonservative Partei PiS hatte den KRS reformiert, seither werden die Richtermitglieder nicht mehr überwiegend von ihren Kollegen bestimmt, sondern vom Parlament gewählt.

Die Änderungen hatten zu Spannungen mit der EU geführt, der Europäische Gerichtshof (EuGH) und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) sahen die richterliche Unabhängigkeit beeinträchtigt.

US-Präsident Donald Trump strebt Regierungsunterlagen zufolge ein ziviles Atomabkommen mit Saudi-Arabien an, das auf übliche Sicherheitsgarantien gegen die Entwicklung von Kernwaffen verzichtet. Das geht aus einem dem US-Kongress vorgelegten Dokument hervor, das die Nachrichtenagentur Reuters gestern einsehen konnte.

Laut Reuters enthält der Entwurf für den Pakt nicht das Zusatzprotokoll der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA). Dieses würde der UNO-Behörde weitreichende Kontrollrechte einräumen, etwa unangemeldete Inspektionen an nicht deklarierten Orten.

Zudem öffnet das Papier die Tür für ein saudisches Programm zur Urananreicherung und Wiederaufarbeitung von Brennelementen – technologische Schritte, die auch für den Bau von Atombomben genutzt werden können.

Rüstungskontrollgruppen und Politiker sowohl der regierenden Republikaner als auch der oppositionellen Demokraten hatten bisher darauf gepocht, dass die Regierung in Riad auf diese Technologien verzichtet, um ein nukleares Wettrüsten im Nahen Osten zu verhindern.

Die Staatsanwaltschaft von New Mexico will strafrechtliche Ermittlungen zu möglichen illegalen Aktivitäten auf einer Ranch des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein wieder aufnehmen.

Diese waren ursprünglich 2019 auf Antrag der Staatsanwaltschaft des Southern Districts in New York eingestellt worden. Doch die Veröffentlichung zuvor versiegelter Epstein-Akten durch das US-Justizministerium „rechtfertigte eine erneute Prüfung“, so der Staatsanwalt des Staates, Raúl Torrez, auf X.

„Sonderermittler und Staatsanwälte des Justizministeriums von New Mexico werden umgehend Zugang zur vollständigen, ungeschwärzten Bundesakte beantragen“, kündigte Torrez an.

Zahlreiche Anschuldigungen

Im Zentrum der Ermittlungen steht die „Zorro-Ranch“, die den Angaben nach Epstein gehört haben soll. Medienberichten zufolge soll es dort zu sexuellem Missbrauch und Menschenhandel gekommen sein. Das „Time“-Magazin berichtete jüngst über zahlreiche Anschuldigungen im Zusammenhang mit der Ranch, die in den Epstein

In einer anonymen E-Mail aus dem Jahr 2019 an den damaligen Bürgermeisterkandidaten von Albuquerque, Eddy Aragon, wurde demnach behauptet, dass zwei „ausländische Mädchen“ „auf Anordnung von Jeffrey und Madam G.“ in den Hügeln nahe der Ranch vergraben worden sein sollen. Beweise für diese Vorwürfe gibt es bisher nicht.

Nach Bruce Springsteens scharfer Kritik an der Regierung von US-Präsident Donald Trump bekommt die Rocklegende nun einen Konter aus dem Weißen Haus. „Er leidet an einer schweren Form des Trump-Wahns, der sein Gehirn hat verrotten lassen“, sagte Trumps Kommunikationsdirektor Steven Cheung.

Springsteen hatte kürzlich ein Protestlied als Reaktion auf die tödlichen Schüsse auf zwei US-Bürger im Rahmen der umstrittenen Abschiebungsrazzien in Minneapolis geschrieben und dann auch bei seinem Auftritt in der Stadt Ende Jänner gesungen. Trump und seine Administration bezeichnete er kürzlich als den „Möchtegern-König und seine Schurkenregierung“.

Die Attacke aus dem Weißen Haus folgt auf eine Tour-Ankündigung Springsteens, die ihren Auftakt in Minneapolis haben soll. Der Sprecher spielt darin auch auf Song-Titel des Musikers ab. So seien etwa die „Glory Days“ (deutsch: glorreichen Zeiten) von Springsteen vorüber – in Anspielung auf das Lied des Musikers aus den 1980er Jahren.

Inland

Am sechsten Verhandlungstag im Spionageprozess gegen den Ex-Mitarbeiter im Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Egisto Ott, ist es gestern vor allem um Beschattungsmaßnahmen gegangen, die von einem von London aus operierenden russischen Spionagering in Wien durchgeführt wurden.

Dazu wurde eine 49-jährige Bulgarin als Zeugin vernommen, die im Auftrag der von Ex-Wirecard-Manager Jan Marsalek befehligten Zelle tätig gewesen sein soll.

Bulgarin gab Beschattung zu

Die 49-Jährige, die in Wien als Ordinationshelferin beschäftigt war, wurde im Dezember 2024 wegen mutmaßlicher Beteiligung am geheimen Nachrichtendienst zum Nachteil der Republik Österreich festgenommen. Die gegen sie gerichteten Ermittlungen laufen noch.

Fest steht, dass die Frau den bulgarischen Investigativjournalisten Christo Grosew observierte, der bis Februar 2023 in Wien lebte. Sie bespitzelte außerdem zwei ehemalige ranghohe BVT-Mitarbeiter und die Journalistin Anna Thalhammer. Das gab die 49-Jährige nun in ihrer Zeugenaussage zu.

Handelte sich um „Studentenprojekt“

Sie habe bei einem „Studentenprojekt“ mitgemacht, gab die Bulgarin zu Protokoll. Die „Freundin einer Freundin“ habe sie dafür gewonnen. Bei dieser Frau handelt es sich um eine Landsfrau, die im März 2025 als Teil eines sechsköpfigen Spionagerings von einem Geschworenengericht in London wegen Verschwörung zur Spionage für einen feindlichen Staat verurteilt wurde.

Die Verhandlung wird am Mittwoch fortgesetzt. Zu dem Termin sind unter anderen zwei Vertreter der DSN sowie ein anonymisierter Zeuge geladen.

Ukraine-Krieg

Bei einem ukrainischen Angriff auf die Stadt Sewastopol auf der von Russland annektierten Krim ist nach offiziellen Angaben mindestens ein Mensch getötet worden.

Der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, erklärte heute im Onlinedienst Telegram, die Luftabwehr und die russische Schwarzmeerflotte hätten bei der Abwehr des ukrainischen Angriffs 16 Drohnen abgeschossen. Sewastopol wird von der Ukraine immer wieder ins Visier genommen.

In der Hafenstadt auf der annektierten Halbinsel befindet sich das Hauptquartier der russischen Schwarzmeerflotte.

Nur noch eine Stromleitung zu AKW Saporischschja

Unterdessen wurde nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA das von Russland besetzte Atomkraftwerk Saporischschja im Südosten der Ukraine nur noch über eine letzte verbliebene externe Stromleitung versorgt.

Eine Reserveleitung sei vor mehr als einer Woche ausgefallen. Der Ausfall der Leitung Ferrosplavna-1 am 10. Februar sei „Berichten zufolge infolge militärischer Aktivitäten“ geschehen, teilte IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi in einer Erklärung mit.

Das von russischen Truppen in den ersten Wochen der Invasion eingenommene Kraftwerk ist das größte Europas. Es erzeugt selbst keinen Strom, benötigt diesen jedoch zur Kühlung des Kernmaterials, um eine Kernschmelze zu verhindern.

Wirtschaft

Mit einem Generalstreik protestieren die Gewerkschaften in Argentinien gegen eine geplante Arbeitsmarktreform des ultraliberalen Präsidenten Javier Milei. Züge und U-Bahnen standen still, die nationale Fluglinie Aerolineas Argentinas strich 255 Flüge.

Demonstranten in Buenos Aires
Reuters/Agustin Marcarian

Die Banken blieben geschlossen und zahlreiche Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen im öffentlichen Dienst und im Handel legten die Arbeit nieder.

Die Reform sieht unter anderem eine Erhöhung der täglichen Arbeitszeit, eine Reduzierung der Abfindungen bei Kündigung und eine Einschränkung des Streikrechts in bestimmten Branchen vor.

Nach Einschätzung der Regierung ist die Reform notwendig, um den Arbeitsmarkt zu liberalisieren und mehr ausländische Investoren anzulocken. Die Gewerkschaften kritisieren, das Projekt schränke die Arbeitnehmerrechte ein.

Nach vier Verhandlungsrunden gibt es für die rund 150.000 Arbeiterinnen und Arbeiter im Handel einen neuen Kollektivvertrag. Die Löhne steigen um 2,55 Prozent, wie die Gewerkschaft vida gestern mitteilte.

Der Abschluss „bedeutet ein monatliches Plus von rund 54 bis 63 Euro brutto, auf das Jahr gerechnet zwischen 750 und 880 Euro brutto mehr Einkommen“. Zudem bleibe das Recht auf Altersteilzeit erhalten. Die Beschäftigten hätten dem Ergebnis „klar zugestimmt“.

Gewerkschaft: „Tragbarer Kompromiss“

Dieses Verhandlungsergebnis sei für den Großteil der Handelsarbeiterinnen und -arbeiter ein „tragbarer Kompromiss“, betonte vida-Verhandlungsleiterin Christine Heitzinger in einer Aussendung.

Weder die Beschäftigten noch die Konsumentinnen und Konsumenten hätten die Bedingungen verursacht, die diesen Krisenabschluss notwendig gemacht haben, hieß es. „Wir erwarten uns daher, dass die Arbeitgeber bei kommenden Verhandlungen nicht vergessen, wer in dieser Situation Verantwortung übernommen hat.“

WKO: „Gute und faire Lösung“

Die Wirtschaftskammer (WKO) verwies darauf, dass die Erhöhung genauso hoch sei wie jene für Handelsangestellte. Die schwierige Konjunktursituation der Handelsbetriebe gelte für die Arbeiterinnen und Arbeiter im Handel genauso wie für die Angestellten, sagte Handelsspartenobmann Rainer Trefelik.

Der Abschluss sei „eine gute und faire Lösung“. Der neue Kollektivvertrag tritt mit 1. Jänner 2026 in Kraft – in Betrieben, wo in der Zwischenzeit noch keine Lohnerhöhungen ausbezahlt wurden, gilt er rückwirkend.

EU

Die Europäische Union hat die iranische Revolutionsgarde wegen ihres grausamen Vorgehens gegen regierungskritische Proteste als Terrororganisation eingestuft. Mit dem formellen Beschluss setzen die EU-Staaten eine Einigung der EU-Außenminister von Ende Jänner um, wie aus einer Mitteilung von gestern hervorgeht.

Die Einstufung der Revolutionsgarde als Terrorgruppe gilt als ein bedeutendes Symbol, auch wenn sie wegen bereits bestehender Sanktionen kaum praktische Bedeutung haben dürfte.

Die Einigung der EU-Staaten war vor dem Hintergrund der brutalen Niederschlagung regierungskritischer Proteste im Iran zustande gekommen, bei denen die Revolutionsgarde, die iranische Elitestreitmacht, eine Schlüsselrolle spielten. Nach Angaben des Aktivistennetzwerks HRANA kamen dabei mehr als 7.000 Menschen ums Leben. Mehrere EU-Außenminister sprachen von möglicherweise bis zu 30.000 Todesopfern.

Iran: Konsequenzen werden Europa treffen

Der Iran verurteilte die EU-Entscheidung. Der Generalstab der iranischen Streitkräfte teilte mit, dass die Konsequenzen auch europäische Politiker treffen würden. Parlamentspräsident Mohammed Baker Kalibaf sagte, die Armeen europäischer Länder würden fortan ihrerseits als terroristische Gruppen gelten.

Kultur

Vier Hollywood-Stars, die im Vorjahr Oscars als beste Haupt- und Nebendarstellerinnen und -darsteller gewonnen hatten, werden bei der diesjährigen Gala als „Presenter“ auf der Bühne stehen. Mikey Madison („Anora“), Zoe Saldana („Emilia Perez“), Adrien Brody („Der Brutalist“) und Kieran Culkin („A Real Pain“) sollen bei den 98. Academy Awards mitwirken, wie die Filmakademie gestern mitteilte.

Die Oscar-Gala findet am 15. März in Los Angeles statt. Der US-Comedian Conan O’Brien steht bei der Show zum zweiten Mal als Moderator auf der Bühne. Weitere Promis, die Trophäen aushändigen, sollen im Vorfeld der Verleihung noch bekanntgegeben werden.

Bei der 98. Oscar-Vergabe geht das musikalische Vampirsüdstaatendrama „Blood & Sinners“ mit 16 Nominierungen als Favorit ins Rennen.

Ein „systematisches Versagen“ der Leitung des Pariser Louvre-Museums war nach Ansicht einer parlamentarischen Untersuchungskommission mitverantwortlich für den spektakulären Kronjuwelendiebstahl vom vergangenen Oktober.

„Der Diebstahl im Louvre war kein Unfall, er offenbart ein systemisches Versagen“, sagte der konservative Abgeordnete Alexandre Portier, der die nach dem Diebstahl eingesetzte Untersuchungskommission leitet, gestern in Paris.

„Es gibt eine Liste von Versäumnissen, die in anderen Ländern und Einrichtungen längst zu Rücktritten geführt hätten“, fügte er mit Blick auf die von vielen Seiten angefeindete Museumsdirektorin Laurence des Cars hinzu. Des Cars hatte am Tag nach dem Einbruch ihren Rücktritt angeboten, was Kulturministerin Rachida Dati aber abgelehnt hatte.

Louvre als „Staat im Staat“

Der Louvre sei „wie ein Staat im Staat“, kritisierte Portier. Das Museum werde verwaltet, „als ob es niemandem Rechenschaft über die Verwendung öffentlichen Gelds ablegen müsste“, betonte er.

Die Untersuchungskommission will in der kommenden Woche sowohl die des Cars als auch Dati anhören. Es wird damit gerechnet, dass Dati in Kürze ihren Posten räumt, da sie bei der im März anstehenden Gemeindewahl in Paris kandidiert.

Das Pariser Louvre-Museum ist seit dem Juwelendiebstahl immer wieder in negative Schlagzeilen geraten, unter anderem wegen mehrerer Wasserschäden, Streiks und dem Verdacht auf umfassenden Ticketbetrug mit einem Schaden in Höhe von zehn Millionen Euro.

Panorama

Der internationale Flughafen von Palm Beach in Florida soll nach US-Präsident Donald Trump benannt werden. Das Parlament im US-Staat Florida billigte ein Gesetz zur Umbenennung des Flughafens. Die republikanischen Abgeordneten unterstützten den Gesetzentwurf weitgehend, während die Demokraten die Umbenennung ablehnten.

Der Entwurf geht nun an den Gouverneur von Florida, den Republikaner Ron DeSantis. Er hat sich noch nicht dazu geäußert, ob er ihn unterzeichnen wird.

Im vergangenen Jahr hatte Florida bereits ein Grundstück in der Innenstadt von Miami für die Präsidentenbibliothek von Donald Trump zur Verfügung gestellt. Trump stammt aus New York. 2019 zog er jedoch nach Florida und hat nun seinen Hauptwohnsitz in seinem Anwesen Mar-a-Lago in West Palm Beach.

Das Weiße Haus lehnte eine Stellungnahme ab. Sprecher des Bezirks Palm Beach und der Trump Organization reagierten zunächst nicht auf Anfragen.